„Wohnungen mit Pflege“ im Prenzlauer Berg

 

Ansicht der Wohnanlage Erich-Weinert Strasse 143 Die Kernidee, die hinter dem Projekt ‚Wohnungen mit Pflege’ steht, ist der Grundsatz, dass auch bei Pflegebedürftigkeit die eigene Häuslichkeit bewahrt bzw. gestärkt werden soll.

Das Haus 6 in der Erich-Weinert-Straße 143, Berlin Prenzlauer Berg, ist ein rollstuhlgerechter Bau, der den Anforderungen der barrierefreien DIN-Norm 1824 weitgehend gerecht wird.
Die senioren- und behindertengerechten Ein- und Zwei-Zimmer-Wohnungen sind schwellenfrei und verfügen über ein ebenerdiges, geräumiges Duschbad. Zudem gehören ein Notrufsystem, Kabel- und Telefonanschluss sowie hochwertige Einbauküchen zu jedem Apartment.
Das Haus hat fünf Stockwerke, einen Fahrstuhl sowie behindertengerechte Automatiktüren und eine Rampe, von der aus die Bewohner eigenständig das Haus verlassen können. Ein gemütlicher Sozialraum rundet das Bild der Hausgemeinschaft ab.

Im Gegensatz zu Pflegeheimen, die meist von Angehörigen und deren Bewohnern als recht anonym und unpersönlich empfunden werden, stellt sich das Projekt ‚Wohnungen mit Pflege’ als eine ganz neue und zugleich wegweisende Alternative dar.
Jede/r BewohnerIn schließt mit der zuständigen Hausverwaltung einen eigenständigen Mietvertrag ab und entscheidet, von welchem Pflegedienst er/sie ambulant versorgt und betreut werden möchte.
Außerdem wohnen neben behinderten und pflegebedürftigen Menschen auch ganz ‚normale’ Mieter in der Hausgemeinschaft zusammen.
Ausgrenzung und Nicht-Verständnis für Alte und Kranke hat in diesem Haus keinen Platz.

Vielmehr hat sich seit dem Bestehen dieses Projektes gezeigt, dass in der heutigen Zeit Miteinander und soziale Kompetenz keine Fremdwörter sein müssen.

 

 

Unsere erste Mieterin des Projektes „Wohnungen mit Pflege“ im Prenzlauer BergEingang zum Wohnprojekt Erich Weinert Strasse 143

  • Die erste Mieterin des Projektes, Frau T., Jahrgang 1923, zog am 30. Januar 2003 in ihre neue 2-Zimmer-Wohnung des Hauses und wird seitdem vom ‚Netzwerk für ambulante Pflege’ adäquat hauswirtschaftlich und medizinisch versorgt.
  • Die achtzigjährige Dame, die zuvor in Charlottenburg ganz allein in ihrer Wohnung gelebt hat, litt seit einem Überfall von Jungendlichen - in den eigenen Vier-Wänden - unter massiven Panikattacken und Depressionen sowie dauernden Schwindelgefühlen.
  • Mehrmals im Monat ließ sie sich auf eigenen Wunsch in ein Krankenhaus einweisen; nur um dem Teufelskreis aus Angst und Einsamkeit zu entfliehen und nicht alleine zu sein.
  • Seit ihrem Umzug in die Erich-Weinert-Straße ließen die Angstzustände nach und die rüstige Rentnerin, ehemals kaufmännische Angestellte in gehobener Position, ‚blühte’ psychisch und physisch fast vollständig auf.
  • Frau T. nimmt seitdem wieder aktiv am Leben teil und verbringt viel Zeit, zusammen mit anderen Bewohnern, im großzügigen und geschmackvoll eingerichteten Sozialraum.
  • Die Gemeinschaft der Bewohner bietet nicht nur Abwechslung, sondern sorgt zudem für Kontakte im Alter, die im vorherigen Lebensumfeld undenkbar erschienen.
  • Der häufigste Ausspruch von Frau T. seit ihrem Einzug gegenüber dem Pflegepersonal, amtlichen Betreuern und den Mitbewohnern lautet:
  • „Hier bin ich richtig glücklich und sehr, sehr dankbar dafür, dass ich in der dritten und zugleich letzten Phase meines Lebens, ein so schönes neues Zuhause gefunden habe.
    Hätte man mich in ein Zwei- oder Dreibettzimmer ins Pflegeheim gesperrt, wäre ich jetzt vermutlich schon tot.“

 

 

Wer ist Ihr Ansprechpartner?

Wenn Sie allgemeine oder auch ganz spezielle Fragen zum Thema Pflege haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an unsere
Pflegedienstleitung, Herrn Ignatenko, oder unsere Sozialarbeiterin, Frau Hallmann, wenden.

Selbstverständlich sind alle Auskünfte unverbindlich und kostenlos!

 

 
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